06.11.2023
In den Bereichen „Medizin“ und „Pflege“ treffen heutzutage Angehörige verschiedener Generationen aufeinander. Von diesem Umstand können alle Beteiligten nachhaltig profitieren. Aber was ist eigentlich das Besondere, wenn sich zum Beispiel ein Mitglied der Gen Z, der Gen Y oder der Gen X um ältere Menschen kümmert?
Und warum ist es so wichtig, genau das auch in Zukunft weiter zu forcieren? Fest steht: Auch in Zukunft werden, gerade im Bereich der Pflege, weiterhin Personen aus den unterschiedlichsten Altersgruppen aufeinandertreffen. Hierbei handelt es sich um einen Vorteil, gleichzeitig aber auch um eine Herausforderung.
Die folgenden Abschnitte gehen etwas genauer auf die Thematik ein und zeigen auf, worauf es im Zusammenhang mit der Mischung der Generationen innerhalb des Gesundheitssystems ankommt.
Wenn Sie die Charakteristika der verschiedenen Generationen ein wenig genauer untersuchen möchten, bietet es sich im ersten Schritt an, die (mittlerweile sehr aktuelle) Aufteilung in Buchstaben zu nutzen. Hieraus ergibt sich zum jetzigen Zeitpunkt die folgende Generationen Übersicht:
Wer zu dieser Generation gehört, weiss einen Mix aus Sicherheit, Materialismus und die Trennung zwischen Job und Privatleben zu schätzen. Eine ausgeglichene Work-Life-Balance verbinden Mitglieder der Gen X meist automatisch mit einer hohen Lebensqualität. Sie möchten von einem sicheren Arbeitsplatz profitieren und haben, gerade im Alter, oft keine Lust mehr darauf, ihren Job zu wechseln. Sie wissen eine klare Struktur und weitestgehend feste Arbeitszeiten zu schätzen.
Die Gen Y wird unter anderem auch als die „Me-Generation“ bezeichnet. Wer hierzu gehört, weiss ein selbstbestimmtes Leben und die mit ihm verbundenen Freiheiten oft sehr zu schätzen. Viele Mitglieder dieser Generation sind gut ausgebildet und verfügen dementsprechend über ein umfangreiches Know-How, das sie oft in Führungsstellen bringt. Im Gegensatz zur Generation X legen sie weniger Wert auf eine ausgeglichene Work-Life Balance. Stattdessen fragen sie sich, wie sie Arbeit und Privatleben auf harmonische Weise verbinden können. Wer dieser Generation angehört, hat unter anderem auch kein Problem damit, gegebene Grundstrukturen zu hinterfragen. Oder anders: Der Vorgesetzte hat nicht immer automatisch auch Recht. Stattdessen träumen sie oft selbst davon, irgendwann – basierend auf einer individuellen Weiterbildung – das Zepter in die Hand zu nehmen.
Die Mitglieder der Generation Z sind mit digitalen Inhalten aufgewachsen. Sie mussten sich nicht an YouTube gewöhnen. Stattdessen waren die entsprechenden Möglichkeiten „einfach da“. Für die Menschen aus dieser Generation ist es weitestgehend normal, sich selbst um ihr Glück zu kümmern – und das nicht zwangsläufig auf der Basis eines klassischen 9 to 5 Jobs in Festanstellungen. Flexibilität und Auszeiten stehen ganz weit oben auf der Wunschliste. Vielen Mitgliedern dieser Generation ist es sehr wichtig, sich selbst verwirklichen zu können und „ganz nebenbei“ auch fair bezahlt zu werden.
Mit Hinblick auf das Arbeiten in der Schweiz spielt die Generation Alpha noch keine Rolle. Erst in ein paar Jahren wird sie sich auf die Suche nach Jobs begeben. Aber wie sollen diese eigentlich aussehen? Schon jetzt steht fest, dass diese Menschen tendenziell viel Wert auf KI und Elektromobilität legen werden. Sie sind sich über die Folgen des Klimawandels bewusst und verfügen über die Motivation und das Know-How, um Nachhaltigkeit weiter voranzutreiben. Und auch das Verhältnis zwischen Mitarbeitern und Führungspersonen dürfte sich ändern, wenn die Generation Alpha auf den Arbeitsmarkt strömt. Diesen Personen ist es wichtiger denn je, auf Augenhöhe mit ihren Vorgesetzten zu kommunizieren.
Achtung: Bei der obigen Auflistung handelt es sich um Details, die natürlich nicht auf jedes Individuum übertragen werden können! Ausnahmen gibt es selbstverständlich immer.
Wenn Sie sich ein wenig genauer mit den Informationen über die einzelnen Generationen auseinandersetzen, stellen Sie schnell fest, wie hervorragend sich die verschiedenen Charaktereigenschaften ergänzen können. Hiervon kann letztendlich nicht nur das Arbeitsklima, sondern auch das Unternehmen im Allgemeinen profitieren.
Denn: Auch gerade in der Pflege ist es wichtig, den eigenen Horizont – im Sinne der Patienten – immer wieder zu erweitern. Kommen hier unterschiedliche Generationen zusammen und schaffen es die Verantwortlichen, die Kommunikation zwischen denselben nicht abreissen zu lassen, entsteht oft ein überzeugendes System, das sich durch einen Mix aus Sicherheit, Fachwissen und Zukunftsorientierung auszeichnet. Damit jeder bestmöglich profitieren kann, ist es natürlich wichtig, immer wieder offen gegenüber Neuem beziehungsweise Altbewährtem zu bleiben.
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