14.07.2026
Nicht jeder berufliche Weg verläuft geradeaus. Manchmal braucht es Umwege, neue Erfahrungen und auch den Mut, noch einmal etwas ganz anderes zu wagen. Bei Lorenz war genau das der Fall. Heute arbeitet der 31-Jährige als dipl. Fachmann Operationstechnik HF und ist seit Dezember 2023 Vollzeit für flexMedics im Einsatz. Angefangen hat sein Berufsleben aber nicht im OP, sondern auf der Baustelle.
Nach seiner Lehre als Maurer EFZ war für Lorenz noch nicht absehbar, dass er später einmal im Operationssaal stehen würde. Durch gesundheitliche Gründe und einen Einblick in den Pflege- und den OP-Bereich begann er, sich beruflich neu zu orientieren. Besonders der OP hat ihn dabei schnell gepackt.
„Die erste Operation, die ich gesehen habe, war eine Knieprothese. Das hat mich mega fasziniert“, erzählt Lorenz. Für ihn gibt es zwischen seiner früheren Arbeit auf der Baustelle und der Arbeit im OP sogar gewisse Parallelen: Klare Abläufe, Teamarbeit, handwerkliches Geschick und am Ende ein sichtbares Resultat. Im Gesundheitsbereich kam für ihn aber etwas Entscheidendes dazu: Das Gefühl, Menschen direkt helfen zu können.
Was Lorenz an der Operationstechnik besonders schätzt, ist die Mischung aus Präzision, Verantwortung und Teamarbeit. Im OP zählt jeder Handgriff. Jede Person im Team hat ihre Aufgabe, und am Ende steht immer der/die Patient*in im Mittelpunkt.
„Man fühlt sich gebraucht. Man hat einen Sinn und ein Ziel vor Augen“, sagt Lorenz. Gerade bei anspruchsvollen Fällen spürt er, wie wichtig die eigene Arbeit ist. Nicht jeder Moment ist einfach, auch psychisch nicht. Aber genau diese Bedeutung macht den Beruf für ihn wertvoll.
Auch seine frühere Berufserfahrung hilft ihm heute. Auf der Baustelle war der Umgang direkt, manchmal rau, aber oft auch sehr lösungsorientiert. Das habe ihn geprägt. Neue Situationen bringen ihn deshalb nicht so schnell aus der Ruhe. Er beobachtet, packt an und konzentriert sich darauf, was es im Moment gerade braucht.
Auf flexMedics wurde Lorenz durch einen Kollegen aus der Ausbildung aufmerksam. Nach ersten Erfahrungen in verschiedenen Spitälern merkte er, dass er fachlich mehr sehen und sich breiter entwickeln wollte. Er wollte unterschiedliche Fachgebiete kennenlernen, neue OP-Umfelder erleben und nicht zu lange am gleichen Punkt stehen bleiben.
Der Schritt in die temporäre Arbeit passte deshalb gut zu ihm. Ganz fremd war ihm dieses Arbeitsmodell nicht. Schon aus seiner Zeit auf der Baustelle kannte er es, an verschiedenen Orten im Einsatz zu sein und sich immer wieder auf neue Teams und Abläufe einzustellen.
Trotzdem war der Anfang nicht einfach nebenbei gemacht. „Man weiss am Anfang nie genau, wie es läuft. Neue Teams, neue Ärzt*innen, neue Räumlichkeiten, neue Abläufe – da braucht es Mut und Vertrauen“, sagt Lorenz. Mit der Zeit werde man sicherer. Man lernt, sich schneller zurechtzufinden, offen zu bleiben und sich auf neue Situationen einzulassen.
Was Lorenz an der temporären Arbeit besonders gefällt, ist die Abwechslung. Er bekommt Einblick in verschiedene Spitäler, OP-Settings und Fachgebiete. Dadurch wächst nicht nur sein Wissen, sondern auch seine Sicherheit im Berufsalltag.
„Ich konnte mein Spektrum definitiv erweitern“, erzählt er. Durch die verschiedenen Einsätze habe er vieles gesehen und gelernt, was er in dieser Vielfalt sonst vielleicht nicht erlebt hätte. Genau das macht für ihn den Reiz aus: Neue Strukturen kennenlernen, Erfahrungen sammeln und sich fachlich weiterentwickeln.
Ein Einsatz ist ihm besonders geblieben: Die Arbeit mit Polytraumas war für ihn eindrücklich und prägend. Er habe dort viel gelernt, fachlich wie auch persönlich. Gerade in intensiven Situationen habe er gemerkt, dass er ruhig bleiben und funktionieren kann.
„Man ist voll im Moment. Man merkt, dass man den Menschen wirklich helfen kann“, beschreibt Lorenz. Solche Einsätze zeigen ihm immer wieder, warum er diesen Beruf macht.
Neben der fachlichen Vielfalt ist für Lorenz vor allem die Flexibilität ein wichtiger Punkt. Temporär zu arbeiten bedeutet für ihn nicht nur, unterschiedliche Einsätze kennenzulernen, sondern auch den eigenen Alltag und das eigene Leben freier planen zu können.
Er reist gerne, taucht leidenschaftlich und nimmt sich bewusst Zeit, um neue Orte, Kulturen und Menschen kennenzulernen. Durch sein Arbeitsmodell kann er solche Auszeiten besser einplanen – manchmal für ein paar Wochen, manchmal auch für einen Monat oder länger. Nicht, weil es immer spektakulär sein muss, sondern weil es ihm wichtig ist, genügend Zeit zu haben, um wirklich anzukommen.
Gerade das macht für ihn einen grossen Unterschied. Wenn man länger unterwegs sein kann, erlebt man eine Reise anders. Man hetzt nicht von Ort zu Ort, sondern kann sich auf ein Land, die Umgebung und die Menschen viel mehr einlassen. Man nimmt Dinge bewusster wahr und kann die Zeit geniessen, ohne ständig im Kopf schon beim Rückflug oder beim nächsten Termin zu sein.
Im letzten Jahr war Lorenz zum Beispiel einen Monat in Kolumbien tauchen. Bald geht es für ihn auf die Philippinen, wo ein Freund lebt und eine Tauchschule betreibt. Solche Reisen sind für ihn mehr als nur Ferien. Sie sind ein wichtiger Ausgleich zur intensiven Arbeit im OP und zeigen ihm, wie wertvoll es ist, berufliche Verantwortung mit persönlicher Freiheit verbinden zu können.
„Ferien so nehmen zu können, wie ich möchte, ist für mich ein grosser Vorteil“, sagt Lorenz. Wenn er arbeitet, dann mit vollem Einsatz. Und wenn er frei hat, dann möchte er diese Zeit genauso bewusst nutzen.
Flexibilität bedeutet für Lorenz aber nicht nur, längere Reisen planen zu können. Sie zeigt sich auch im Arbeitsalltag selbst. Der Arbeitsweg spielt für ihn ebenfalls eine Rolle. Er schätzt es, wenn Einsätze geografisch gut passen und der Alltag dadurch gut planbar bleibt.
Was Lorenz an der Zusammenarbeit mit flexMedics besonders schätzt, ist die persönliche Betreuung. Für ihn macht es einen Unterschied, eine feste Ansprechperson zu haben, die ihn kennt und weiss, was bei ihm gerade läuft.
„Ich muss nicht jedes Mal alles neu erklären. Das ist mir sehr wichtig“, sagt er. Die Kommunikation erlebt er als offen, ehrlich und direkt. Fragen und Anliegen werden ernst genommen, vieles läuft unkompliziert und schnell.
Gerade in einem Arbeitsmodell mit wechselnden Einsätzen ist diese Verlässlichkeit wichtig. Für Lorenz ist es genau diese Kombination, die funktioniert: auf der einen Seite Freiheit und Flexibilität, auf der anderen Seite eine persönliche Begleitung, auf die er sich verlassen kann.
Auch für die Zukunft hat Lorenz klare Vorstellungen. Er möchte sein Wissen weiter vertiefen, Neues dazulernen und sich fachlich weiterentwickeln. Besonders der Bereich Herzchirurgie interessiert ihn.
Gleichzeitig findet er es spannend, eigene Erfahrungen weiterzugeben. In temporären Einsätzen bringt man nicht nur sich selbst in ein neues Umfeld ein, sondern auch das Wissen, das man aus anderen Häusern und Situationen mitnimmt. Für Lorenz ist das ein wertvoller Teil seiner Arbeit: lernen, mitdenken und auch etwas zurückgeben.
Temporäre Arbeit passt nicht für jede Person gleich gut. Das sieht auch Lorenz so. Man sollte offen sein, sich auf neue Teams einlassen können und Freude daran haben, immer wieder dazuzulernen. Wer Abwechslung mag, selbstständig arbeitet und verschiedene Arbeitsweisen kennenlernen möchte, kann davon aber stark profitieren.
Für Lorenz überwiegen die Vorteile klar. Er schätzt die Freiheit, die fachliche Vielfalt und die Möglichkeit, seinen Arbeitsalltag aktiv mitzugestalten.
Seine Erfahrung mit flexMedics beschreibt er mit drei Worten: persönlich, unkompliziert und ehrlich.
Und genau das ist es, was für ihn zählt: spannende Einsätze, fachliche Entwicklung, flexible Planung und eine Zusammenarbeit, bei der man nicht einfach Teil eines Prozesses ist, sondern als Mensch gesehen wird.
Vielleicht ist genau diese Art zu arbeiten auch für dich spannend: mehr Einblicke, mehr Flexibilität und die Möglichkeit, deinen Arbeitsalltag bewusster mitzugestalten. Wenn du herausfinden möchtest, welche Einsätze zu dir passen, freuen wir uns auf deine Bewerbung bei flexMedics.
flexmedics AG
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CH-5000 Aarau