09.10.2023
Diversität spielt in der heutigen Zeit in vielen verschiedenen Wirtschaftsbereichen eine wichtige Rolle.
Auch in der Pflegebranche ist es sinnvoll, dieses wichtige Thema etwas mehr in den Fokus zu rücken. Wer sich genauer mit den Vorteilen von gesteigerter Diversität in Unternehmen auseinandersetzt, stellt schnell eine gewisse Vielseitigkeit fest. Es geht hier nicht nur um eine gleichmässige Verteilung von Männern und Frauen in Festanstellungen. Auch die Verteilung in Führungsstellen oder bei Temporärstellen ist wichtig.
Diversität bedeutet unter anderem, auf Vielfalt zu setzen. Zudem sollen alle Mitarbeitenden fair behandelt werden. Das Ziel: Chancengleichheit und Gleichberechtigung weiter vorantreiben.
Leider unterschätzen auch heutzutage noch viele Unternehmen die Möglichkeiten, die auch in der Pflegebranche durchaus vorhanden sind.
Es gibt viele Lösungsansätze, die sich dazu eignen, Diversität und Inklusion in der Pflege weiter voranzutreiben. Damit Erfolgserlebnissen nichts im Wege steht, ist es wichtig, die individuellen Charakteristika des betreffenden Unternehmens zu berücksichtigen.
Die folgenden Massnahmen stellen Inspirationen dar, die es definitiv wert sind, in diesem Zusammenhang beachtet zu werden.
Schon jetzt nutzen zahlreiche Unternehmen die Herausforderungen als Chance, um zum Beispiel interne Netzwerke aufzubauen. Diese sollen dann die verschiedenen Interessengruppen vertreten.
So ist es den entsprechenden Minderheiten häufig möglich, sich über Probleme und Herausforderungen rund um das Arbeiten in der Schweiz auszutauschen. Sie können ihre eigene Position festigen und ihre Rechte vertreten. Auf diese Weise ist es auch möglich, die Kommunikation zwischen den verschiedenen Abteilungen weiter voranzutreiben.
Ergänzend hierzu sollten Sie auch niemals den Einfluss, der von Geschäftsleitungen und Führungskräften ausgeht, unterschätzen. Setzt sich ein hochrangiger Mitarbeiter zum Beispiel für die Rechte der LGBTQ-Community ein, hinterlässt dies häufig einen bleibenden Eindruck.
Unternehmen, die sich im Bereich der Diversität engagieren, sollten sich überlegen, wie sie ihre Massnahmen nach aussen präsentieren. Die Darstellung sollte immer angenehm und vorbildlich sein. Möglicherweise nehmen sich andere hieran ein Beispiel? Eventuell werden aber andere auch somit auf die vorherrschenden Missstände aufmerksam.
Gerade im Bereich der Pflege scheint es, entsprechenden Nachbesserungsbedarf zu geben. Denn: Beim Thema Diversität denken immer noch viele Menschen nur an grosse, börsennotierte Unternehmen, in deren Führungsriege sich fast ausschliesslich Männer befinden.
Ein ähnliches Ungleichgewicht besteht auch in der Pflege. Gerade männliche Pfleger sind in einigen Bereichen immer noch selten. Dies wird meist unbewusst ausgeklammert. Genau an dieser Stelle setzen die oben erwähnten Massnahmen an. Sie können dabei helfen, das Augenmerk auf ein wichtiges Thema zu lenken, das die Branche sicherlich auch in Zukunft noch beschäftigen wird.
Das Thema Diversität ist heutzutage sehr präsent in den Medien. Das war beispielsweise noch vor zehn Jahren nicht der Fall. Früher hinterfragten deutlich weniger Menschen, warum eine bestimmte Personengruppe in einem Bereich stärker vertreten ist als andere. Hier fand ein Umdenken statt, von dem nicht nur Mitarbeiter und Bewerber, sondern auch die Unternehmen selbst profitieren können.
Umso interessanter ist es, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie sich Diversität im Beruf, unter anderem auch in der Pflege, in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird. Fest steht, dass Unternehmen, die darauf achten, niemanden zu benachteiligen und stattdessen einen Blick über den Tellerrand wagen als „modern“ und „fortschrittlich“.
Dementsprechend handelt es sich hierbei auch „ganz nebenbei“ um eine Möglichkeit, als Unternehmen an seinem Image zu arbeiten. Das bedeutet: Sie können sich auch in der Pflege von anderen abheben.
Wenn Sie sich ein wenig genauer mit dem Bereich der Diversität auseinandersetzen, erkennen Sie schnell, wie viel sich hier in den letzten Jahren verändert hat. Auch hier lohnt es sich, die alt eingetretenen Pfade zu verlassen. Denn: Auch Männer können in verschiedenen Branchen benachteiligt beziehungsweise unterrepräsentiert sein.
Wegen der Bemühungen, die viele Unternehmen aus dem Bereich der Pflege hier mittlerweile an den Tag legen, ist davon auszugehen, dass sich die Situation auch hier in Zukunft verändern wird. Wichtig ist jedoch, dass sowohl die Unternehmensführung als auch die Gesellschaft umdenken.
Nur so kann sichergestellt werden, dass ein Mann nicht mehr mit überraschten Gesichtern konfrontiert wird, wenn er von sich sagt: „Ja, ich arbeite in der Pflege.“
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