03.07.2023
Die Zeiten, in denen Unternehmen eine Stellenanzeige in der lokalen Zeitung inserieren und so neue Mitarbeitende finden konnten, sind lange vorbei! Heute müssen sich Recruiter bei der Mitarbeitergewinnung mächtig ins Zeug legen und aktuellen Trends folgen. Welche Trends das sind und wie Sie mit einfachen Tipps Ihre Personalfindung verbessern, haben wir für Sie zusammengefasst.
Das Recruiting ist ständig im Wandel und verändert sich gemeinsam mit dem Zeitgeist und den veränderten Bedingungen des Arbeitsmarktes. Selbst das Wort “Recruiting” ist relativ neu und hat die bis dato geläufigen Begriffe Mitarbeitergewinnung und Personalgewinnung weitgehend abgelöst. Zu den aktuellen Trends im Bereich Personalfindung zählen:
Die Covid-Pandemie hat vielen Schweizerinnen und Schweizern vor Augen geführt, wie viel Flexibilität in ihrem Beruf tatsächlich möglich ist. Diese Freiheiten möchten nur wenige Arbeitende wieder aufgeben. Flexible Arbeitszeiten und Home-Office haben sich rund herum bewährt und bieten nachweislich höhere Produktivität, Zufriedenheit unter den Mitarbeitenden und verringern die Fehlzeiten.
Umgekehrt wird ein erfolgreiches Recruiting sehr schwierig, wenn Ihr Unternehmen diese Flexibilität nicht bieten kann. Besonders bei typischen Bürojobs, etwa im IT- oder Verwaltungs-Bereich, gehören Home-Office, Anywhere-Office oder zumindest Hybrid-Modelle zum Standard. Ihr Fehlen ist ein grosser Nachteil, der Ihren Bewerberpool deutlich verringern kann.
Auch bei den Themen Diversität und Inklusion stehen sich viele Unternehmen selbst im Wege. Wie auch beim Einsatz von Home-Office steigen Produktivität und Zufriedenheit massiv an, wenn Teams mit Personen unterschiedlicher Herkunft, Geschlecht, Alter und Expertise besetzt sind.
Dennoch scheint es vielen Arbeitgebenden nach wie vor schwerzufallen, die Bedeutung dieser Prozesse zu erkennen und sie in ihr Denken und Handeln zu integrieren. Besonders die nötigen Anpassungen im Recruiting und das veränderte Verhältnis von Mitarbeitenden zu Arbeitgebenden bereiten oft Schwierigkeiten.
Moderne Personalbeschaffung setzt auf neue Kanäle, um potenzielle Bewerberinnen und Bewerber anzusprechen. Business Netzwerke wie LinkedIn und Xing bilden dabei den Standard und gehören schon zum “alten Eisen”. Jüngere Mitarbeitende erreichen Sie eher via Instagram, Snapchat oder TikTok.
Die Zeiten, in denen jedes kleine und mittelständische Unternehmen einen eigenen Instagram-Account betreibt, sind glücklicherweise vorbei. Potenzielle Mitarbeitende haben die Nase voll von solchen mehr schlecht als recht betriebenen Kanälen, die gleichzeitig für Verkaufszahlen und Bewerbungseingänge sorgen sollen - und bei beidem kläglich scheitern.
Der Trend geht stattdessen zum ehrlichen Employer Branding: Bieten Sie authentische Einblicke, zum Beispiel durch filmische Darstellung oder Events, die realen Kontakt ermöglichen. Auch Ihre anstehenden Herausforderungen müssen Sie nicht verbergen - Hauptsache ehrlich!
Wie bei so vielen Bereichen im beruflichen oder privaten Alltag lassen sich Vorgänge verbessern, indem wir Probleme und Hindernisse beseitigen. Bei der Personalfindung sind dies vor allem unnötige Hürden im Bewerbungsprozess! Short Applications, also möglichst kurze und einfache Methoden zur Kontaktaufnahme/Bewerbung, haben sich hier bewährt.
Verzichten Sie zum Beispiel auf Schikanen wie das Motivationsschreiben, können Sie mit einem erhöhten Eingang von Bewerbungen rechnen. Dadurch entsteht nicht wirklich ein Verlust: Festangestellte Personen laden Sie ohnehin zum persönlichen Kontakt und einem Probearbeiten ein - diese Prozesse haben wesentlich mehr Bedeutung als die optionalen Aspekte des Bewerbungsschreibens (und wichtige Punkte wie etwa der Lebenslauf treffen natürlich weiterhin bei Ihnen ein). Für Führungskräfte steht sogar ein noch längerer Kennenlernprozess an. Und in Sachen temporäre Mitarbeitende setzen Sie zweifellos auf die Expertise eines Personalbüros wie Flexmedics, das diese Aufgabe für Sie übernimmt.
Ihr Recruiting-Prozess profitiert darüber hinaus von Flexibilität, egal in welcher Richtung. Wenn Sie sich zum Beispiel für neue Kommunikationskanäle wie Bewerbungsgespräche per Videocall öffnen, senden Sie wichtige Signale an potenzielle Mitarbeitende. Auch die verringerten Aufwände (Anfahrt) für die bewerbende Person sind positiv.
Zudem sollten Sie die Hilfe professioneller Recruiter oder Employer Branding-Expertinnen und Experten in Betracht ziehen. Die Profis können Ihnen wichtige Impulse geben und Ihrer Personalbeschaffung den letzten Schliff verpassen. Die Dienste einer Personalagentur wie Flexmedics bietet Ihnen ausserdem Zugang zu einem viel grösseren Pool an potenziellen Mitarbeitenden und vereinfacht Ihr Recruiting.
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